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Geschichte der Duisitzkarseehütte - Ursprünge in der BergknappenzeitGeschichte der Duisitzkarseehütte - Ursprünge in der BergknappenzeitGeschichte der Duisitzkarseehütte - Ursprünge in der BergknappenzeitGeschichte der Duisitzkarseehütte - Ursprünge in der BergknappenzeitGeschichte der Duisitzkarseehütte - Ursprünge in der Bergknappenzeit

Geschichte der Duisitzkarseehütte

Ursprünge in der Bergknappenzeit

Bereits zur Blütezeit des Bergbaus in den Schladminger Tauern (circa 1300 bis 1500) wurde die Duisitzkarseehütte – wie die umliegenden Almhütten – als Unterkunft von Bergknappen genutzt. Seit dem 17. Jahrhundert sind Anteile der Duisitzkaralm im Besitz der Familie Stocker, Abelhof in Rohrmoos bei Schladming. Zu diesen Anteilen gehört auch die Duisitzkarseehütte, deren Bewirtschaftungsgeschichte im Jahr 1949 ihren Anfang nimmt.

Die Bewirtschafter der Duisitzkarseehütte

  • 1949: Maria Gerhardter-Royer („Starchl Maridl“) beginnt als Sennerin mit einem Ausschank
  • 1958 bis 1964: Franz und Hilda Schütter (Haus Wieseneck, Rohrmoos)
  • 1965: Hermann Simonlehner (Schladming)
  • 1966: nicht bewirtschaftet
  • 1967 bis 1973: Hermann und Cilli Zechmann (Untertal)
  • 1974 bis 1975: Franz Reiter (vulgo Gassner, Ramsau)
  • 1976 bis 2012: Fritz und Hermi Lettner-Reiter ( Haus Heimat, Obertal)
  • 2013 bis 2016: Claudia Wieser
  • seit 2017: Susanna Wieser ( Seiterhof, Obertal)

Meilensteine in der Bewirtschaftung

Bis zum Jahr 1963 mussten alle für die Hüttenbewirtschaftung notwendigen Güter per „Buckelkraxe“ (Rückentrage) von der Eschachalm bis zur Duisitzkarseehütte getragen werden. Diese anstrengende Arbeit fand 1963 durch die Errichtung einer Materialseilbahn ein Ende. Die Seilbahn hatte eine Zwischenstation bei den „Saghütten“. Von der Saghüttenalm (bewirtschaftet von der Familie Hutegger vulgo Alpsteger, Rohrmoos) wurde täglich frische Kuhmilch ins Tal befördert. 1997 begann der Bau eines Forstweges von der Eschachalm ins Duisitzkar. Im ersten Jahr konnte die Hälfte des Weges errichtet werden, 1998 erfolgte seine Fertigstellung. Die Materialseilbahn wurde schließlich abgetragen.

Von der „Toysetz Albm“ zum „Duisitzkar“

Die tatsächliche Bedeutung des Namens „Duisitzkar“ lässt sich nicht exakt feststellen. Der Name eröffnet verschiedene Deutungsmöglichkeiten. Gut nachvollziehbar ist seine Entwicklungsgeschichte: Im „Waldtomus“ von 1760, einer Bestandsaufnahme des Waldvorrates zu Zeiten Maria Theresias, ist von der „Toysetz Albm“ die Rede. Der Franziszeische Kataster aus dem Jahr 1824 bezeichnet das Gebiet als „Toisitzkohr“. Diese Bezeichnung war bis circa 1960 geläufig, als sie vom Namen „Duisitzkar“ abgelöst wurde. Die veränderte Schreibweise steht vermutlich in engem Zusammenhang mit der Verbreitung erster Wanderkarten.

Besuche uns auf unserer Almhütte und lass dich in den Bann dieses geschichtsträchtigen Orts ziehen. Bei Fragen kannst du uns gerne kontaktieren.

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